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Wodka - hier erfahren Sie alles über die Herstellung der Mega-Spirituose

Wodka ist eine der Spirituosen, die jeder schon einmal probiert hat. Typischerweise kommt man das erste Mal in jungen Jahren damit in Berührung. Wodka wird zum Mixen verwendet, aber auch häufig pur getrunken und ist aus der russischen und polnischen Kultur nicht wegzudenken. Doch was hat es mit Wodka auf sich? Wie wird er hergestellt? Wann ist er entstanden? Wo ist er entstanden? Und warum erwarten die Meisten, dass guter Wodka nach nichts schmeckt? Wir möchten den wichtigsten Fragen und Themen bezüglich der klaren Spirituose auf den Grund gehen und Sie natürlich daran teilhaben lassen. Im Folgenden klären wir also die häufigsten Fragen.

Wodka, die Spirituose der slawischen Länder. Wer ihn erfunden hat, ist bis heute ungeklärt. Die Polen wollen ihn kreiert haben und auch die Russen lassen sich die Erfindung des Wässerchens nicht absprechen. Lassen wir diese Fragestellung einmal beiseite, und konzentrieren uns schlicht auf die Zeit, in der wir erstmals Aufzeichnungen zur Herstellung von Wodka entdeckt haben. Dabei sollte man beachten, dass die Benennung einer Spirituose eine andere Sache ist, als die Herstellung. So wurde die erste wodkaartige Spirituose aus Getreide im 14. Jahrhundert gebrannt. Wie schon erwähnt, beanspruchten beide Länder, Russland und Polen, die Erfindung für sich, was immer noch unklar ist. Die erste amtliche Aufzeichnung stammt allerdings aus Polen. Im Jahr 1405 entstand der erste amtliche Eintrag über die Herstellung eines Wodkas in Sandomierz im damaligen Königreich Polen.

Zur Geschichte der klaren Spirituose: Wo gab es die erste Wodka-Herstellung?

Wie wird Wodka hergestellt? In Polen und Russland herrschte ein hoher Überfluss an Roggen, was der Zubereitung einer getreidebasierenden Spirituose sehr entgegen kam. Jedoch durfte die klare Spirituose nur in Tavernen verkauft werden, die vom Zaren eine Genehmigung erhielten. So beschränkte sich nicht nur der Verkauf und der Genuss, sondern auch die Herstellung auf eine begrenzte Menge. Im 19. Jahrhundert gesellte sich die Kartoffel zu den für Wodka verwendeten Rohstoffen. Unzählige Billigbrände überschwemmten den Markt und erst zum Ende des Jahrhunderts kam die Qualität zurück. Leider ist bis heute unklar, ob der Chemiker und Entwickler des Periodensystems Dmitri Mendelejew den ersten Wodka zubereitete, den wir heute als typischen Wodka kennen. Seine Doktorarbeit verfasste er zum Thema Ethanol und der Verbindung zu Wasser.

Mit dem 1. Weltkrieg im Jahr 1914 wurde der Verkauf und der Ausschank von Wodka erneut beeinträchtigt, doch diesmal war es schlimmer, denn Zar Nikolaus von Russland sprach ein absolutes Verbot aus. Infolgedessen erblühten im ganzen Land Schwarzbrennereien, die kaum noch aufzuhalten waren. Bei Sturm auf den Winterpalast wurden sogar die Vorräte des Zaren geplündert. Auch die Bolschewiki verboten den Alkohol in Russland komplett. Doch all diese Vorkommnisse begünstigten den Handel in anderen Ländern. So wurde bereits nach der zeitweisen russischen Prohibition und nach der Oktoberrevolution mehr und mehr Wodka in Westeuropa, Nordamerika und Neuseeland verkauft, nachdem die Herstellung sich dort und nicht mehr in Osteuropa konzentrierte. Seit den 50er Jahren ist Wodka ein absolutes Weltgetränk und in keiner Bar mehr verzichtbar.

Wie wird Wodka zubereitet? Gibt es spezielle Methoden?

Stellt man Wodka her, wird zu allererst eine Maische zubereitet. Ist diese gelungen, geht es ans Brennen des Wodkas. Der Brennvorgang kann stufenweise wiederholt werden, um die Qualität des Wodkas zu verbessern. Kontinuierlich wird gebrannt, das Maischen geschieht in Chargen. Damit Wodka auch schön geschmacksneutral daherkommt und an keinen speziellen Geschmack erinnert, wird filtriert. Warum Wodka nach nichts schmecken soll, ergründen wir später. Das Filtrieren kann auf verschiedene Arten passieren. Biologisch durch den Einsatz von Milch-Eiweiß, durch Einfrieren oder Ausfällen von Verunreinigungen oder mit Aktivkohle. Das kommt auf den Hersteller an. Am Ende sollte ein guter Wodka also nur noch aus Wasser und Ethanol bestehen.

Doch kommen wir zu dem Grund, warum ein guter Wodka eine geschmacksneutrale Spirituose darstellen sollte. Schaut man sich den Herstellungs-Prozess eines hochwertigen Wodkas an, bemerken aufgeweckte Leute, dass er sich nicht wirklich von der eines Kornbrandes unterscheidet. Lässt man diesen entscheidenden Schritt also weg, und stellt Wodka ohne den aufwendigen Schritt der Filtrierung her, bekommt man nichts anderes als einen Kornbrand - so verschwindend klein ist der Unterschied zwischen dem polnisch-russischen Nationalgetränk und dem der Deutschen in der Herstellung.

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