Likör-Cocktails

Lemon Cake

Lemon Cake

RumChata und Limoncello mit viel Eis im Cocktailshaker durchmixen und in ein mit Eis gefülltes Tumbler-Glas abseihen. Wenn der Drink etwas stärker ausfallen soll, können auch ein paar Spritzer Vodka hinzugefügt werden. Optimal wäre hier ein Flavoured Vodka wie etwa Smirnoff Whipped Cream, um den Kuchen-Charakter des Cocktails schön hervorzuheben.

FrappaChata

FrappaChata

  • 5 cl RumChata
  • 10 cl Eiskaffee

RumChata und den am besten frisch zubereiteten Eiskaffee zusammen mit 3 bis 4 Eiswürfeln in einem Standmixer so lange mixen, bis eine homogene Masse entsteht. Wenn es etwas schneller gehen soll, können RumChata und der Eiskaffee auch in einem Cocktailshaker mit viel Eis gut durchgeschüttelt werden. In ein Highball-Glas füllen oder abseihen und mit Schlagsahne und Schokostreuseln garnieren.

B-52

B-52

  • 2 cl Kaffeelikör
  • 2 cl RumChata
  • 2 cl Orangenlikör

Die Zutaten über einen Barlöffel in einem Shotglas übereinander (unten: Kaffeelikör, mittig: RumChata, oben: Orangenlikör) schichten. Hierbei handelt es sich um eine kleine und vor allem verharmloste Abwandlung des originalen B-52s. Bei diesem wird als obere Schicht Overproof Rum verwendet, der vom Bartender kurz vorm Servieren angezündet wird. Der Name passt daher als Anspielung auf den amerikanischen Bomber, der Brandbomben abwarf.

Bay Breeze Shimmer

Bay Breeze Shimmer

  • 6 cl Viniq Original
  • 6 cl Ananassaft
  • 6 cl Cranberrysaft
  • Ananasstücke

Viniq mit den Säften in einem mit Eis gefüllten Highball-Glas mixen und mit Ananasstücken garnieren. Der Drink macht optisch allein dadurch etwas her, da der enthaltene Viniq-Likör einen einzigartig schimmernden Look hat. Aufgrund einer besonderen Zutat glänzt der Likör und peppt damit jeden Cocktail, in dem er verwendet wird, sichtbar auf.

Ruby Delicious

Ruby Delicious

Die Zutaten in einem hohen Glas miteinander mixen und mit einer Zitronenscheibe garnieren. Eine andere und nicht weniger erfrischende Variante ist der Ruby Ginger Mojito. Hierfür einfach 6 cl Viniq Ruby mit 3 cl Ginger Beer und 3 cl Soda im Glas mit Eis verrühren und einem Minzzweig garnieren. Genau wie der Viniq Original-Likör schimmert auch die rote Version ansprechend im Glas.

Hugo

Hugo

  • 2 cl St. Germain Holunderblütenlikör
  • 15 cl Champagner
  • 4 Minzblätter und 2 Limettenscheiben

Ein Klassiker unter den Aperitifs, der tatsächlich noch sehr jung ist und erst in diesem Jahrtausend in Südtirol entstand. St. Germain Holunderblütenlikör in ein Weinglas mit Eiswürfeln geben und Champagner dazugießen. Mit Minzblättern und Limettenscheiben garnieren. Wenn der Drink etwas leichter und dennoch erfrischend ausfallen soll, kann der Champagner auch durch Soda ausgetauscht werden. Die saure Note kann mit einem Schuss Weißwein hinzugefügt werden.

Pisco Sour

Pisco Sour

  • 4,5 cl Pisco
  • 3 cl Zitronensaft
  • 2 cl Zuckersirup
  • 1 Eiweiß

Alle Zutaten in einem Cocktailshaker etwa 20 Sekunden lang mixen, damit das Eiweiß schäumt. In ein Tumbler-Glas geben und mit einem Spritzer Bitter garnieren. Wenn es nicht ganz so bitter werden soll, ist auch eine kleine Prise Zimt auf dem Eischaum obenauf eine schöne Garnierung. Sowohl in Peru als auch in Chile ist Pisco Sour ein beliebter Aperitif zur Begrüßung. Beide Länder streiten darum, welches tatsächlich die Spirituose Pisco erfunden hat.

Midori Sour

Midori Sour

  • 4,5 cl Midori Melon Liqueur
  • 3 cl Vodka
  • 6 cl saurer Sirup
  • 4,5 cl Limettensaft
  • 1 Spritzer Sprite

Alle Zutaten bis auf die Sprite im Cocktailshaker auf Eis mixen und in ein mit Eis gefülltes Highball-Glas füllen. Mit Sprite abspritzen und mit einer Cocktailkirsche garnieren. Der japanische Melonenlikör eignet sich außerdem für so einige Neuinterpretationen bekannter Klassiker. So optimiert er beispielsweise gekonnt Gin & Tonics, Margaritas, Martinis oder Sangria.

Likör – das Tüpfelchen auf dem (im) Cocktail

Likör ist schon lange mehr, als das beliebte Glässchen älterer Frauen zum Kaffeeklatsch. Wobei auch dagegen natürlich nichts einzuwenden ist, im Gegenteil, die Kultur des Kaffeeklatsches sollte viel mehr gepflegt werden. Mit oder ohne Likör. Ganz klar ist aber: Mit der fruchtigen, cremigen oder krautigen Süße im Glas macht das Zusammentreffen gleich noch mehr Spaß. Dabei ist die Entstehungsgeschichte des Likörs, nicht unbedingt mit Genuss verbunden, es ist eine Geschichte der Medizin.

Eine Medizin mit Geschmack

Arnaldo de Villanova brachte die Technik der Destillation Ende des 13.Jahrhunderts nach Europa. Um Wirkstoffe aus Heilkräutern konzentriert zu lösen und zu binden, legte er die Heilkräuter in Alkohol oder Alkohol Wasser Gemische. Das konnte abhängig von den Rezepten einige Stunden dauern oder auch mehrere Wochen. Die Technik, die der Arzt nutze, nennt man Mazeration. Sie gehört neben dem Destillieren noch heute zu den beiden Grundtechniken in der Herstellung von gutem Likör. Nach diesem ersten Teil werden dann die extrahierten essentiellen Öle und der Alkohol, abhängig von den Rezepten, noch zwei bis dreimal destilliert. Um die Pflanzenauszüge genießbar zu machen, rundete Villanova den Geschmack mit Honig ab. Fertig war die geschmackvolle Medizin.

Likör darf sich nicht jeder nennen

Schon im 14.Jahrhundert begann man dann damit, Likör auch als Genussmittel herzustellen. Katharina de Medici hatte gar mehrere Spezialisten in ihrem Hofstaat, die für die Herstellung von Likör zuständig waren. Heute gibt es die köstliche Spirituose aus beinahe allen bekannten Früchten und Kräutern, verschiedenste Rezepte, für die unterschiedlichsten Geschmäcker. Statt Honig verwendet man in den Rezepten heute allerdings zumeist Zucker. Für Likör gibt es in der EU gar einen vorgeschriebenen Mindestgehalt an Zucker. So müssen die Rezepte mindestens 100g Zucker pro Liter enthalten. Jede Spirituose, die mindestens diesen Zuckergehalt hat, ist dann auch ein echter Likör. Als Crèmes werden besonders süße Spirituosen mit einem Zuckergehalt von mindestens 250g pro Liter bezeichnet. Bei einem Crème de Cassis ist gar ein Minimum von 400g pro Liter vorgeschrieben.

So bekommen Cocktails den letzten Schliff

Nach soviel Festgeschriebenem wird es Zeit für ein wenig Freigeistigkeit. Kommen wir also zu den Kreativen, die mit und aus dem Likör kleine Kunstwerke in flüssiger Form mischen. Den Bartendern. Die Spirituose ist ein wichtiger Bestandteil ihrer Rezepte. Viele Cocktails bekommen durch seine Zugabe erst den letzten Schliff, oder basieren gleich ganz auf dem intensiven Aroma des köstlichen Getränks. So breit das Angebot auf dem Markt in allen Geschmacksrichtungen ist, so breit sind auch die Möglichkeiten Rezepte zu kreieren.

Das Wort Likör kommt übrigens aus dem Italienischen. "Liquore" und heißt wörtlich übersetzt ganz einfach:"Flüssigkeit. Wobei wir finden das Likör soviel mehr ist, als nur eine Flüssigkeit. So viele Geschmackserlebnisse sind nur mit ihm möglich. Mit nur einem Schluck. Großer Genuss ist so leicht zu bekommen. Rezepten bekommen ganz neuen Schwung durch die Zugabe des aromatischen Getränks. Die meisten Bartender wissen einfach, ohne Zucker geht es nicht. Likör ist immer eine elegante Lösung.

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