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Macht einiges anders als die nationale Konkurrenz: Revolte Rum

Wer sich in deutschsprachigen Ländern für einen ausgesprochenen Rum-Liebhaber hält, hat schwere Not, in dieser Spirituosenkategorie etwas Lokalpatriotismus zu erfahren - so gering ist die Anzahl an Marken, die aus der Nähe der eigenen Heimat stammen. Da haben es Fans von Gin, Vodka und Likör weitaus einfacher. Die Marke Revolte Rum hat jedoch erkannt, dass die Melasse-Spirituose keineswegs ein ausschließlich karibisches Produkt sein muss. So ließ Revolte Rum noch während des deutschlandweiten Launchs auf der offiziellen Homepage noch verlauten: „Hab keine Angst.“ Hinter dem Drink Revolte Rum verbirgt sich tatsächlich eine kleine Revolte gegen die Norm, dass man im Lande des gemäßigten Klimas die sonnige Spirituose lediglich abfüllen kann und mehr nicht. Wir stellen Ihnen Revolte Rum hier etwas genauer vor und zeigen Ihnen, was diese kleine Marke anders macht als die anderen!

Es stimmt schon: In Deutschland ist es leider nicht möglich, leckeren Rum vom ersten bis hin zum letzten Schritt erfolgreich herzustellen. Zumindest vorerst - wer weiß, wo wir mit der globalen Erwärmung schlussendlich landen werden? Noch können wir Zuckerrohr jedoch nicht hierzulande anbauen, sodass er so schöne Melasse hervorbringt, wie es die karibischen Plantagen tun. Revolte Rum gibt sich angesichts dessen jedoch noch längst nicht geschlagen. Der Gründer des Unternehmens, Felix Kaltenthaler, lässt daher ganz Revolte-mäßig die Melasse, die als Basis für sämtliche Rums dient, aus Papua-Neuguinea einfliegen. Anschließend wird bei Revolte Rum alles per Hand gemacht. Andere deutsche Marken bestellen direkt namenlosen Rum aus der Karibik und füllen ihn unter eigenem Namen ab. Kaltenthaler von Revolte Rum macht sich vorher noch ein wenig die Hände schmutzig - im positiven Sinne!

Alternativ und einfach ganz anders: Revolte Rum

Die zuckrig braune Masse muss zunächst vergoren werden. Dies geschieht mittels mehrerer Hefekulturen, die im Haus von Revolte Rum eigens angezüchtet wurden. Nachdem der Schritt der Fermentation abgeschlossen wurde, kommt die dabei entstandene Maische in eine gewissermaßen zweckentfremdete Rektifikationsanlage. Dieser Apparat kommt hierzulande für gewöhnlich nur zum Einsatz, wenn man Korn oder Obstbrände destillieren will - der nächste Revolte-Punkt für Revolte Rum! Dank der vonstatten gehenden Gegenstromdestillation entsteht ein sehr feines Destillat, das man noch nicht ganz als Rum bezeichnen kann. Vorerst muss der zukünftige Revolte Rum sechs Monate in für diese Spirituose ebenfalls sehr untypischen Steingutfässern zubringen. Nach dem Reifeprozess wird das weiße Getränk als Revolte Rum schließlich in schön designte, milchig trübe Flaschen gefüllt!

Bei einer Reihe an solch außergewöhnlichen Herstellungsmethoden kann man getrost davon ausgehen, von einer Aromen-Revolte begrüßt zu werden. Tatsächlich fährt Revolte Rum bereits in der Nase mit einigen interessanten Noten auf. Dazu zählen Rauch, Birne, Banane, Aprikosen und frische Trauben. Der Gaumen von Revolte Rum ist für einen Rum ebenfalls sehr spannend, da er sich durch eine Mischung aus Pflaumen, Rauch und Rosinen auszeichnet, die noch von einer Spur an mineralischen Anflügen untermalt wird, die einen kühlenden Effekt auf Ihren Rachen haben dürfte. Dieser wird von einer anregenden Hitze abgelöst, die im Abgang auf Sie wartet. Revolte Rum eignet sich als Blanco-Rum bestens für den puren Genuss. Sie können ihn natürlich auch nach eigenen Vorlieben mixen. Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf!

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