• T wie Traubensorten - Champagner ABC - Urban Drinks

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T wie Traubensorten

In der Champagner-Produktion kommen hauptsächlich drei verschiedene Traubensorten zum Einsatz. Die Rebflächen teilen sich auf in Pinot Noir (etwa 38%), Pinot Meunier (etwa 32%) und Chardonnay (etwa 30%). Die beiden Pinot-Arten sind blau, während der Chardonnay weiß ist. Basiert ein Champagner ausschließlich auf Chardonnay, wird er Blanc de Blancs ("Weißer aus Weißen") genannt. Wird ein heller Champagner ausschließlich aus Pinot Noir und/oder Pinot Meunier gekeltert, nennt er sich Blanc de Noirs ("Weißer aus Schwarzen"). In der Regel werden beide Traubensorten weiß gekeltert. Die Farbstoffe aus ihren dunklen Schalen kommen nur bei der Produktion von Rosé-Champagner zum Einsatz, wo sich der entsprechend verwendete Wein beim Mazerationsverfahren rot färbt. Pinot Noir ist im deutschsprachigen Raum auch als Spätburgunder bekannt und macht etwa 11,5% der deutschen Anbaufläche aus. Er ist eine sogenannte Edelrebe und kommt zudem, wie der Name bereits andeutet, in Weinen im Burgund zum Einsatz. Er sorgt für komplexe Aromen, ist dabei aber schwierig zu handhaben und erfordert viel Erfahrung. Pinot Meunier wird auch als Schwarzriesling und Müllerrebe bezeichnet - letzterer Name stammt daher, dass die Blätter der Traube wegen ihrer Härchen auf der Unterseite aussehen, als seien sie mi Mehl bestäubt. Chardonnay belegt in Deutschland nur knapp über 1% der Gesamtrebfläche und wird vor allem in der Pfalz angebaut.

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