• N wie Négociant manipulant - Champagner ABC - Urban Drinks

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W Z

N wie Négociant manipulant

Das Etikett eines Champagners liefert nach vorgeschriebenen Regelungen die wichtigsten Informationen über den Tropfen. Abgesehen vom Namen und der Adresse der Marke muss auf dem Etikett Champagne stehen, wie es der Markenschutz der AOC verlangt. Außerdem muss eines von vielen verschiedenen Kürzeln auf der Flasche zu lesen sein. Das gängigste Kürzel ist NM, was für Négociant manipulant steht. Dies bedeutet, dass es sich hierbei um ein Haus handelt, das den von ihm vertriebenen Champagner eigenständig ausbaut und auf eigene Faust vermarktet. Zwar besitzen diese Handelshäuser eigene Weinberge, aber sie kaufen zusätzliches Traubenmaterial von anderen Winzern ein. Zusätzlich muss auf dem Etikett der Flascheninhalt und der Alkoholgehalt vermerkt sein. Ebenfalls gängig ist der Vermerk des Zuckergehalts in der Form von "Brut" oder etwa "Demi-Sec" und ähnlichem. Sollten die erforderlichen Bedingungen erfüllt sein, kann auf dem Etikett außerdem noch stehen, ob es sich bei dem enthaltenen Champagner um eine Premier-Cru- oder Grand-Cru-Cuvée handelt. Basiert der Schaumwein ausschließlich auf weißen Chardonnay-Trauben, würde man Blanc de Blancs auf dem Etikett lesen können. Ist er ein weißer Champagner auf dunkler Traubenbasis, so steht dort Blanc de Noirs. Manche Marken statten ihre Flaschen zusätzlich mit einem Rückenetikett aus, auf dem die genauen prozentualen Anteile der Rebsorten vermerkt sind.

Newsletter abonnieren