• Moonshine - unglaublich köstlich und einst illegal. Unsere Bestseller!

Moonshine – ein Kind der wilden 20er

Mondschein im Einmachglas. Das klingt nach einer romantischen Idee, nach Poesie und Kunst. Und tatsächlich ist Moonshine, dieser ursprünglich schwarzgebrannte Schnaps aus den Zeiten US-Prohibition, etwas ganz Besonderes. Eine Spirituose mit einer unvergleichlichen Geschichte und einem unvergleichlichen Geschmack.

Moonshine ist ein Kind der wilden 20er. Noch heute gelten die Rowing 20s, als eine Blütezeit für Kultur, Wissenschaft und Fortschritt. Das Auto sorgte für eine neue Art der Mobilität und brachte eine Freiheit mit, die sich durch alle Bereiche des Lebens zog. Es war auch die Zeit des beginnenden Massenkonsums. Nach den schweren Zeiten des Krieges, wollten die Menschen ihr Leben wieder genießen. Der wirtschaftliche Aufschwung sorgte dafür, dass viele in Wohlstand lebten und die Massenproduktion machte es möglich, dass eine breite Bevölkerungsschicht sich einen gewissen Luxus leisten konnte.

Moonshine wurde bei Vollmond gebrannt

Das man gerade in dieser Zeit den Menschen ihr Recht auf Genuss untersagte, scheint ein Widerspruch in sich zu sein. Doch wie es so häufig ist, wenn man Menschen etwas zu verbieten versucht, suchten auch die Menschen zur Zeit der Prohibition sich ihre eigenen Wege. Neben großen Mengen an Spirituosen, die auf allen erdenklichen Wegen ins Land geschmuggelt wurden, gab es auch Menschen, die beschlossen, die Produktion selbst in die Hand zu nehmen. Besonders Farmer in etwas abgelegenen Gegenden schufen sich ein Zusatzeinkommen, indem sie sich als Schwarzbrenner betätigten. Natürlich war diese Art von Nebenjob nicht ganz ungefährlich. Darum waren verschiedenste Vorsichtsmaßnahmen für einen erfolgreichen Schwarzbrenner unerlässlich. Eine dieser Maßnahmen war es, nur bei Nacht zu arbeiten. Um dabei aber trotzdem nicht ganz im Schwarzen zu sitzen, verlegte man die Produktion auf Nächte mit Moonshine - Vollmondnächte. Der Name Moonshine war geboren.

Von Schwarzbrennern und Flüsterkneipen

Den Moonshine in normale Flaschen abzufüllen, war zu auffällig. Kein Schwarzbrenner wollte das Risiko eingehen, durch den Einkauf von vielen Flaschen Verdacht auf sich zu lenken. Daher wichen die Hersteller des Mooshine auf das unauffällige Einmachglas aus, in das Moonshine noch heute abgefüllt wird. Es gab schon bald Moonshine in unterschiedlichster Form, der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt. In sogenannten Flüsterkneipen wurde der Moonshine pur, oder wenn es etwas mondäner sein sollte, als Basis in unterschiedlichsten Cocktails getrunken. Allein in New York soll mehr als 30.000 dieser Flüsterkneipen gegeben haben. Das Geschäft mit dem Moonshine lief gut. Und wo das schnelle Geld zu machen ist, sind die Gangster nicht weit. Einer, der es in der Welt des Moonshine und Alkoholschmuggels zu wahrer Berühmtheit brachte, war Al Capone.

Moonshine in aller Munde

Heute ist Moonshine ein Kultgetränk in den Szenebars der Metropolen. Moonshine in allen erdenklichen Geschmacksrichtungen, von mild bis stark, von pur bis fruchtig. Die Möglichkeiten, die Moonshine bietet, sind groß. Natürlich sind Genießer auch immer für gute Geschichten zu begeistern. Und eine bessere, als der Moonshine sie zu erzählen hat, findet man in der Welt der Spirituosen nur selten. Wen wundert es also, dass dieses wildromantische Getränk schnell einen Weg zu Herzen und Gaumen fand. Unübertroffen ist natürlich auch die Einladung: Treffen wir uns auf ein Glas Moonshine bei Mondschein? Wer könnte da schon nein sagen?

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