• Margarita

Margaritas sind der Dauerbrenner in jeder Bar – erfahren Sie hier mehr über den erfrischenden Cocktail!

Margaritas sind Cocktails, die auf der Basis von Tequila, Triple Sec und Zitronensaft entstehen. Zu erkennen ist eine gute Margarita an dem ikonischen Cocktailglas und häufig auch an dem Salz am Glasrand.

Die genaue Herkunft des Margarita-Cocktails ist unklar. Eine der vielen Geschichten rankt sich um Carlos „Danny“ Herrera, der die Margarita 1938 in seinem Restaurant „Ranco La Gloria“ in Mexiko erfand. Diese Ursprungsgeschichte wird auch von Albert Hernandez gestützt, der die Margarita in San Diego nach 1947 populär machte. Eine weitere Legende, die im Zusammenhang mit der Erfindung der Margarita oft erzählt wird, ist, dass der Bartender Don Carlos Orozco den Drink 1941 erfand. In der „Hussong’s Cantina“ in Esenada, Mexiko, soll die Margarita damals mit Tequila, Orangenlikör und Limette hergestellt worden sein. Don Carlos Orozco soll außerdem der Erste gewesen sein, der den Rand des Margarita-Glases mit Salz bedeckte. Da die Kundin, die seinen Drink das erste Mal probierte, Margarita hieß, nannte Orozco seinen Cocktail Margarita. Da es unzählige weitere Storys gibt, die den angeblichen Ursprung der Margarita zu erklären versuchen, wollen wir es bei diesen beiden Geschichten belassen und uns nun um das Wesentliche kümmern, nämlich wie eine gute Margarita gemixt wird.

Wie stellt man die perfekte Margarita her?

Eine Margarita wird in Verbindung mit viel Eis gemixt. Serviert wird der Cocktail on the rocks, damit er auch im Sommer eine Erfrischung ist. Oft wird auch die Frozen-Variante angeboten. Hierfür wird der gesamte Cocktail mit Eis in einen Blender gegeben, sodass ein Slush-artiger Cocktail dabei entsteht. Daneben gibt es auch noch eine Variante ohne Eis, bei welcher die Aromen des Cocktails am besten zur Geltung kommen. Wenngleich es eine Vielzahl verschiedener Varianten einer Margarita gibt, wird in der „IBA Official List of Cocktails“ von folgendem Mischverhältnis geschrieben: 5 cl Tequila, 3 cl Cointreau und 2 cl frischer Limettensaft. Reiben Sie den Rand des Glases mit Limettensaft ab, damit das Salz besser hält. Danach machen Sie sich an das Mixen des Cocktails. Geben Sie dazu alle Zutaten mit ausreichend Eis in einen Boston-Shaker und schütteln Sie das Ganze gut durch. Seihen Sie den Drink danach in ein mit Eis bestücktes Margarita-Glas ab und genießen Sie mexikanisches Strandflair!

Wer keinen Cointreau zur Hand hat, kann auch einen anderen mit Orange aromatisierten Likör benutzen. Hier können auch Spirituosen wie Blue Curacao benutzt werden, welcher der Margarita eine blaue Farbe verleiht. Seltener findet sich in einer Margarita auch noch ein zweiter Likör wie zum Beispiel Melonen- oder Schwarzer-Himbeer-Likör. Auch durch die Beigabe dieser beiden Schnäpse färbt sich der Cocktail in einer anderen Farbe als dem gewöhnlichen Weiß-Grün.

Die wichtigste Zutat für eine gute Margarita ist aber nicht etwa der Tequila, sondern der Limettensaft. Dieser muss unbedingt frisch sein, damit er das perfekte säuerliche Aroma an den Drink abgeben kann. Bartender streiten sich sogar darum, welche Limettensorte die beste zum Mixen einer Margarita ist. Feststeht auf jeden Fall: Frisch und reif müssen die Limetten sein. Doch nicht nur Limetten können bei der Herstellung des Cocktails benutzt werden. So sind auch Mangos, Pfirsiche, Erdbeeren, Bananen, Melonen oder Himbeeren denkbare Zutaten für den klassischen Cocktail.

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