• M wie Mousse - Champagner ABC - Urban Drinks

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M wie Mousse

Der Kellermeister der Abtei Saint Pierre d'Hautvillers, Dom Pérignon, rief Ende des 17. Jahrhunderts angeblich aus: "Brüder! Kommt geschwind. Ich trinke Sterne!" Zur damaligen Zeit wurde die zweite Flaschengärung, die sogenannte méthode champenoise, noch ausgefeilt. Dom Pérignon war maßgeblich an ihrer Optimierung beteiligt und damit auch an der Methode, Champagner zum Prickeln zu bringen. Dieses Prickeln besteht aus vielen verschiedenen Perlen (angeblich 49 Millionen pro Flasche). Die Perlage eines Champagners wird auch als Mousse bezeichnet. Sie spielt eine nicht zu vernachlässigende Rolle bei der letztendlichen Beurteilung eines Tropfens. Die Mousse eines Champagners wird insbesondere dann positiv aufgenommen, wenn sie sehr fein ausfällt. Dabei sollte sich ein ausgewogen prickelnder Schaumkranz am Glasrand bilden. Zu große Bläschen gelten als unfein und haben daher den wenig schmeichelhaften Namen "yeux de crapaud", Froschaugen. Um die Perlage richtig wertschätzen zu können, sollte man Champagner generell aus dem richtigen Glas genießen. Eine klassische Champagnerschale ist sehr flach und breit, wodurch die Mousse innerhalb kurzer Zeit verschwindet und der Schaumwein schneller schal wird. In einer Flöte oder in einem tulpenförmigen Glas kann die Perlage besser begutachtet und bewundert werden. Um die Perlage möglichst bis zum Schluss lebendig zu halten, wird ein Champagner grundsätzlich nur in geringen Mengen serviert.

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