• K wie Korken - Champagner ABC - Urban Drinks

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K wie Korken

Champagnerflaschen werden nach der Hefereifung ausschließlich mit Korken aus Naturkork verschlossen, auf denen "Champagne" zu lesen sein muss. Dieser Korken ist ursprünglich zylindrisch und erhält durch die zwei Zentimeter tiefe Pressung in die Flasche die typische Pilzform. Er wird auch Bouchon genannt. Er muss aus Naturkork bestehen, damit der Champagner nicht mit verfälschenden Stoffen in Berührung kommt. Dies kann durch verschiedene Ursachen geschehen. So sollten die Champagnerflaschen sterilisiert und zudem gut transportiert werden. Zu Hause ist es wichtig, den Champagner nicht liegend zu verstauen, da der Korken sonst austrocknen könnte. Er verliert an Elastizität und ist damit dann nicht mehr komplett dicht. Außerdem sollte sich weder Obst noch Gemüse in unmittelbarer Nähe befinden. Der Naturkork wird in erster Linie aus Portugal und auch aus Spanien und anderen Ländern der Mittelmeerregion bezogen. Am Boden des Korkens befinden sich zwei zusätzliche Scheiben Naturkork. Diese sorgen dafür, dass keine Kohlensäure oder Flüssigkeit austritt und hält den Champagner damit länger frisch. In einigen seltenen Fällen kann es vorkommen, dass der Korken von Pilzen befallen ist, die im Champagner einen sogenannten Korkton verursachen und ihn ungenießbar machen. Es ist hierbei jedoch nicht von der Hand zu weisen, dass der Kork öfter als Sündenbock herhält als eigentlich nötig. Oft wird "Kork" schlichtweg als Ausrede für schlechten Champagner verwendet.

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