• Japanischer Whisky

Japanischer Whisky mischt den von Schottland und den USA dominierten Markt kräftig auf!

Sie sind großer Fan von Bourbon Whiskeys oder präferieren Sie eher Scotch Whiskys? Wir wollen Ihnen eine ganz neue Whisky-Kategorie zeigen: japanische Whiskys! Die Whiskys von der asiatischen Insel stellen in punkto Geschmack eine wahre Bedrohung für Scotch Whiskys und Bourbons dar. Natürlich kann auch die Qualität japanischer Whiskys mit der der US-amerikanischen und schottischen Vertreter mithalten. Da verwundert es auch nicht, dass im Jahr 2014 der Whisky der japanischen Marke Yamazaki die internationale Ehrenmedaille des „Besten Single Malt Whiskys“ gewonnen hat. Dies war natürlich eine herbe Niederlage für Scotch Whiskys – und gleichzeitig bedeutete der Sieg den Beginn einer ganz neuen Ära.

Japanischer Whisky ist schon lange nicht mehr nur ein Exot auf dem internationalen Markt:

Hierzulande wurde der Erfolg japanischer Whiskys, genauer gesagt der der Marke Suntory, maßgeblich durch den 2003 erschienenen Film „Lost in Translation“ beeinflusst. In dem Film von Sofia Coppola spielt Bill Murray das Werbegesicht der Marke und machte so die Phrase „For relaxing times – make it Suntory time!“ berühmt. Während Suntory eine der populärsten Marken japanischer Whiskys ist, gilt auch Nikka als einer der ganz großen japanischen Fische im Geschäft.

Wer sich fragt, wie es sein kann, dass man in Japan so herrlich aromatische Whiskys herstellen kann, muss sich mit der Geografie und der Geschichte des Landes befassen. Bereits seit fast hundert Jahren wird Whisky in Japan kommerziell hergestellt. Bis die goldbraunen Destillate aber auch hierzulande bekannt wurden, dauerte es einige Zeit. So bekommt man die hochwertigen Whiskys von Herstellern wie Nikka und Suntory erst seit den 2000er Jahren in Europa. Ein Blick auf die Verteilung der japanischer Whisky-Brennereien in Japan verrät: Viele Destillerien gibt es dort nicht. Dies soll aber keineswegs als Indikator für den Geschmack und die Qualität japanischer Whiskys gelten! Insgesamt befinden sich in Japan acht Brennereien, die Whisky produzieren. Zum Vergleich: In Schottland gibt es 120 Whisky-Brennereien.

Schon in der Mitte des 19. Jahrhunderts kam es in Japan zum ersten Mal zum Kontakt mit Whisky. Damals brachte ein US-Kommandant als Gastgeschenk ein Whiskyfass mit auf die Insel, in der Hoffnung ein Handelsabkommen abschließen zu können. Anfang des 20. Jahrhunderts trauten US-Matrosen kaum ihren Augen, als diese beim Landgang in einem japanischen Hafen auf japanischen Whisky trafen. Zwar war dieser damals noch unausgereift und viel zu stark, doch die Überraschung war den Japanern gelungen.

Nikka ist eine der erfolgreichsten Marken Japans.

Das Whiskyhaus Nikka wurde 1934 von Masataka Taketsuru gegründet. Bei einer Reise nach Schottland konnte sich der junge Japaner im frühen 20. Jahrhundert vieles über Whisky aneignen. So schloss Taketsuru in Schottland ein Chemiestudium sowie eine Ausbildung zum Whiskyhersteller ab. Zurück in Japan machte er sich daran, klassische Single Malt Whiskys zu produzieren. Die erste Brennerei wurde in Hokkaido eröffnet. Die Wahl des Herstellungsortes kam nicht von ungefähr: Hokkaido ist die nördlichste japanische Insel und ähnelt klimatechnisch sehr den schottischen Highlands: Beste Voraussetzungen also, um einen hervorragenden Whisky zu produzieren.

Nikka stellt eine der elegantesten Fusionen von traditionellem japanischem Handwerk und modernster Technik dar. Überzeugen Sie sich selbst davon und kaufen Sie eine der Flaschen von Nikka Whisky! Auch als Verfechter von klassischen Scotchs oder Bourbons werden Sie vom runden Geschmack der Nikka-Produkte überzeugt sein.

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