• I wie individuelle Reserve - Champagner ABC - Urban Drinks

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I wie individuelle Reserve

Der Champagne-Gesamtverband - das Comité Interprofessionel du Vin de Champagne (CIVC) - schreibt vor, dass jeder Winzer bei einem Ernteüberschuss mit besonders guter Qualität eine Reserve anlegen muss. Mit dieser sollen später schlechtere Ernten ausgeglichen werden. Nachdem das Jahr 2003 beispielsweise kein gutes Erntejahr war aufgrund der extremen Wetterwechsel im Sommer. Die Reserven (damals noch die réserves qualitatives) trugen maßgeblich dazu bei, dass die Kellermeister im Jahr 2004 dazu in der Lage waren, überhaupt Champagner zu keltern. Diese Reserven sind genau vorgeschrieben und wurden 2007 erstmalig als individuelle Reserven (réserves individuelles) fest verankert. Bis zu jenem Jahr setzte das CIVC unter der Genehmigung durch das INAO eine Menge von 10.400 Kilogramm pro Hektar als Basisertrag und 13.000 Kilogramm pro Hektar als Höchstertrag fest. Alles, was über dem Basisertrag lag, sollte als Reserve zurückgelegt werden. Die Grenzen werden jährlich je nach Erntekonditionen durch das Landwirtschaftsministerium neu reguliert. So waren es seit 2007 ein Basisertrag von 12.400 und ein Höchstertrag von 15.500 Kilogramm pro Hektar.

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