• F wie Flöte - Champagner ABC - Urban Drinks

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F wie Flöte

Wenn es um den anspruchsvollen Genuss großartiger Weine geht, kann man nicht zu viel Wert auf das passende Glas legen. So wie man Rot- und Weißwein aus unterschiedlichen Gläsern trinkt, sollte auch bei Champagner ein ganz bestimmtes Glas zum Einsatz kommen. Ein sehr klassisches Glas ist etwa die Champagnerschale. Dieses sehr altmodische Behältnis war in den Goldenen Zwanzigern sehr beliebt. Die Schale, auch Coupe genannt, wurde angeblich nach den Brüsten von Marie Antoinette geformt. Diese Anekdote passt perfekt zum dekadenten Image, das dem Edel-Schaumwein bisweilen noch heute anhängt. Die Champagnerschale macht optisch sehr viel her, vor allem wenn man sie zu einer Pyramide arrangiert, in die von oben hinab das prickelnde Lebenselixier wirkungsvoll eingegossen wird. Tatsächlich eignet sich die Schale aber weniger für das eigentliche Trinken des Champagners. Das sehr flache und breite Glas sorgt dafür, dass die Mousse förmlich verpufft und die so wichtigen Aromen aus der Nase nahezu komplett verloren gehen. Lange Zeit galt dann die sehr schmal geformte Flöte als das optimale Glas für den Genuss von Champagner, da er in diesem Behälter nicht so schnell schal wurde. Tatsächlich ist sie jedoch eher weniger geeignet, da sich das Bouquet nicht gänzlich entfalten kann. Es empfiehlt sich, Champagner aus einem tulpenförmigen Glas zu genießen. Einschenken, kurz warten wegen des hohen Säuregehalts im Glas und dann drauflos genießen!

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