• Dry Gin

Dry Gin ist eine geschützte Bezeichnung für eine besondere Form der traditionellen Wacholderspirituose.

Ist ein Gin auch gleich ein Dry Gin? Nein. Denn: Um sich Dry Gin nennen zu dürfen, muss dieser eine ganze Reihe an Bestimmungen erfüllen. Welche Richtlinien bei der Herstellung eines Dry Gins beachtet werden müssen, erfahren Sie im Folgenden.

Während der Gin-Markt in den letzten Jahren mit einer regelrechten Überflutung durch neue Gins zu kämpfen hat, denken sich die Gin-Hersteller immer wieder neue Sachen aus. So kam es dazu, dass sich fast alle Gins, die auf den internationalen Markt gekommen sind, mit Bezeichnungen wie Dry Gin geschmückt haben. Dass es dadurch schon bald darauf sehr schwer wurde, verschiedene Gins voneinander zu unterscheiden, liegt auf der Hand. Daher musste eine genauere Klassifizierung her, denn schließlich kann sich nicht jeder x-beliebige Gin Dry Gin nennen.

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Nicht jeder Gin ist auch ein Dry Gin. Was ein Gin beinhalten darf, um sich Dry Gin nennen zu dürfen, erfahren Sie hier.

Die Europäische Union hatte 2008 mit ihrer Spirituosenordnung den Herstellern von Wacholderspirituosen eine erste klare Ansage gemacht. Demnach wurde Gin in zwei große Kategorien eingeteilt: den Compound und den Distilled Gins. Letztere Einordnung bezeichnet Destillate, die nach ihrer Mazeration noch destilliert und abschließend nur mit Wasser vermengt werden. Zu den Distilled Gins gehören auch die Dry und London Drys. Ein Dry Gin ist allgemein gesagt ein Gin, dem nur eine kleine, bestimmte Menge an Zucker zugesetzt werden darf. Der London Dry ist laut der Spirituosenverordnung von 2008 ein spezieller Dry, der noch weniger Zucker enthalten darf als ein regulärer Dry.

Aufgrund der häufigen Namensmissbräuche von Dry Gin hat die Europäische Union ihre Konsequenzen gezogen: Anfang 2014 wurde der Absatz in der Spirituosenverordnung über Dry Gins dahingehend ergänzt, dass eine Spirituose, die sich Dry Gin nennen will, fortan nur noch maximal 0,1 g Zucker je Liter des Fertigerzeugnisses beinhalten darf. Demnach darf ein Dry Gin in Zukunft nicht mehr Zucker als ein London Dry enthalten.

Was bedeutet die Änderung der Spirituosenverordnung für die Gin-Welt?

Die Konsequenz der Änderung in der Spirituosenverordnung ist, dass viele Gins in nächster Zeit ihre Namen ändern werden. So würde aus The Duke Munich Dry Gin The Duke Munich Gin werden. Eine Alternative zur Namensänderung wäre für die Hersteller der Gins eine Änderung des Rezepts, sodass die Erzeugnisse den Richtlinien von Dry Gins entsprechen würden. Dann bestünde allerdings die Gefahr, dass geliebte Produkte plötzlich anders schmecken.

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