• Dry Gin

Dry Gin ist eine rechtlich geschützte Form der traditionellen Wacholderspirituose. Erfahren Sie hier mehr über die Kategorie!

Gin erfährt seit ungefähr 2010 einen wiederauflebenden Hype. Dabei gibt es viele verschiedene Arten von Gin. Es gibt die gesüßten, die besonders trockenen, die sehr würzigen und viele weitere Gin-Arten. An dieser Stelle soll es um eine der trockeneren Gin-Gattungen gehen: den Dry Gin.

Dry Gin wurde erst Mitte 2014 als Begriff rechtlich weiter von anderen Gin-Kategorien abgegrenzt. So bestimmte die Europäische Union einige Merkmale, die ein Gin aufweisen muss, um als Dry Gin deklariert werden zu können. Während es 2008, also in der alten Spirituosenverordnung, noch hieß, dass es nur zwei Arten von Gins gibt, geht man heute von einer größeren Vielfalt aus. Damals gab die EU lediglich die zwei Kategorien Compound und Distilled Gins an. Distilled Gins sind Spirituosen, die nach der Mazeration destilliert und danach nur noch mit Wasser vermengt werden dürfen. So zählen auch die Dry Gins zu den Distilled Gins. Doch an dieser Stelle muss man genau sein, denn Dry Gins sind lediglich eine Unterform von Distilled Gins und müssen damit noch weitere Merkmale erfüllen. Dry Gins kann nur ein ganz gewisser Anteil an Zucker beigefügt werden – geht man nach der EU-Verordnung von 2008. Eine weitere Unterform stellt der London Dry Gin dar. Wer jetzt vermutet, dass ein London Dry immer aus London stammen muss, irrt. Die Bezeichnung London Dry bedeutet bloß, dass der Wacholderspirituose ein noch geringerer Wert an Zucker beigefügt wurde.

Ob ein Dry Gin wirklich ein Dry Gin ist, lässt sich an dessen Zuckergehalt messen

Laut der neuen Spirituosenverordnung darf ein Dry Gin nur noch einen ganz bestimmten Wert an Zucker beinhalten. Damit Hersteller neuer Gins fortan nicht mehr nach Lust und Laune Dry Gin-Labels auf die Flaschen ihrer immer exotischer werdenden Gins kleben können, gibt es seit 2014 ganz genaue Richtwerte für die Kategorie. Der Zuckergehalt der Spirituosen darf demnach nicht mehr als 0,1 g Zucker je Liter betragen. Dies bedeutet, dass Dry Gins nun dieselben Süßungs-Richtlinien haben, wie die Unterform London Dry. Mit der neuen Spirituosenverordnung müssen die Hersteller von Gins sich also künftig genau überlegen, ob sie ihre Gin-Rezepte so verändern, dass sie ihre Produkte als Dry Gin verkaufen können. Die einzige Alternative ist, die Wacholderbrände umzubenennen.

Im Online-Shop von Urban Drinks finden Sie eine große Auswahl an Wacholderspirituosen:

Ein Blick auf das Sortiment von Urban Drinks genügt, um zu sehen, dass eine der Spezialitäten die Kategorie Gin ist. Filtern Sie bei Ihrer Suche nach einem neuen Lieblings-Produkt nach Dry Gins. Damit Sie sich in dem großen, manchmal unübersichtlichen Gin-Dschungel zurecht finden, folgt an dieser Stelle eine kurze Übersicht besonders leckerer Spirituosen. Ein aromatischer, kalifornischer Wacholderbrand ist der Junipero Dry Gin. Dieser kommt mit einer ausgewogenen Wacholdernote daher und am besten in einem klassischen Martini zur Geltung. Ein weiterer, herrlich harmonischer Dry Gin kommt aus dem Hause Martin Miller’s. Die britische Marke überzeugt mit einem klaren Tropfen, der das Aroma zehn perfekt aufeinander abgestimmter Botanicals in sich trägt. Lassen Sie sich von dem reinen Gin und seinem herrlich würzigen Charakter verführen!

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