• D wie Dégustation - Champagner ABC - Urban Drinks

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D wie Degustation

Die Degustation ist die Verkostung eines Champagners. Zunächst wird der Tropfen hinsichtlich seiner Farbe, Klarheit und Perlage begutachtet. Für das Bouquet ist die Nase gefragt, wofür man den Champagner im Glas ein wenig kreisen lässt und mehrere kleine Geruchstests vornimmt. Die Beurteilung des Gaumens erfolgt in moderaten Schlucken. Der Champagner wird in der Mundhöhle hin und her bewegt, um sämtliche Geschmacksknospen zu treffen. Beim finalen Schlucken wird der Abgang bewertet. Die Verkostung von Champagner ist generell subjektiv - es gibt kein "richtig" oder "falsch". Die Ergebnisse können ganz unterschiedlich ausfallen. Die ausdrucksstärkste Sphäre bei einem Champagner ist die Nase. Hier treffen spannende Aromen aufeinander, die sich im Normalfall zu einem harmonischen Ganzen zusammenfügen. Ein herkömmlicher Brut duftet beispielsweise nach Brioche, Honig und Zitrusfrüchten wie Zitrone oder Limette. Ein lange gereifter Vintage-Champagner kann auch nach reifen Birnen und Aprikosen duften. Besonders spannend sind die Gerüche bei den luxuriösen Jahrgangstropfen von Dom Pérignon: Süßholz, Lakritz, kandierte Früchte, Kampferblätter, Getreide und Röstaromen gehören da zur Tagesordnung. Der 2006er Vintage des Hauses ist auch am Gaumen außergewöhnlich einzigartig, denn hier wechseln sich edel-bittere mit leicht salzigen Noten ab. Kein Anfänger-Champagner, aber ein klares Muss für diejenigen, die ihre Sinne gern mit Neuem konfrontieren.

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