• Caipirinha

Er ist einer der meistgetrunkenen Cocktails der Welt: Caipirinha!

Caipirinhas, von manchen auch liebevoll „Caipi“ genannt, machen vor allem in den wärmeren Monaten richtig gute Laune. Der sommerliche Caipirinha stammt aus Brasilien, wo er auch Nationalgetränk Nummer 1 ist. Die Basis für den beliebten Caipirinha ist Cachaça, ein Zuckerrohrschnaps, der typisch für die brasilianische Trink- und Barkultur ist. In dem südamerikanischen Land ist Cachaça die am häufigsten hergestellte Spirituose und wird manchmal auch Pinga oder Caninha genannt. Hinzukommen für einen echten Caipirinha außerdem noch Rohrzucker – am besten weißer – und Limette.

Wenn Sie sich nun fragen, wo der Unterschied zwischen Cachaça und Rum liegt, da ja beide Spirituosen aus Zuckerrohr hergestellt werden, können wir Ihnen gerne weiterhelfen. Bei der Produktion von Cachaças entsteht der Alkohol durch die Fermentierung von frischem Zuckerrohrsaft, der im Anschluss destilliert wird. Rum wird normalerweise von Beiprodukten der Zuckerrohrraffinerien gemacht wie beispielsweise Molasse.

Zum Mixen eines Caipirinhas benötigt man nicht viel

Die Herstellung eines Caipirinhas ist sehr einfach und bedarf nicht vieler Zutaten oder Bar-Werkzeuge. Mit einem Stößel werden die Limettenviertel gestampft, damit der Saft sowie die Aromen aus der Schale herauskommen. Danach werden der Rohrzucker, das Eis und der Cachaça hinzugefügt. Einmal umrühren und fertig ist das brasilianische Kultgetränk. In Brasilien wird Caipirinha oft in größeren Behältern gemixt, um dann in kleinere Gläser abgefüllt zu werden.

Zur Herkunft und zum Ursprung des berühmten Caipirinha Cocktails gibt es viele Geschichten. Die bekannteste beginnt 1918 im Staat São Paulo. Demnach wurde der Caipirinha, wie wir ihn heute kennen, von einem Rezept für ein Getränk gegen die Spanische Grippe abgewandelt. Das Rezept für die Medizin beinhaltete Limetten, Knoblauch und Honig. Noch heute wird jenes Rezept zum Bekämpfen kleinerer Erkältungen verwendet. Vielleicht fragen Sie sich nun, wo der Cachaça bleibt. Nun, damals war es gang und gäbe, etwas Rum mit in die Medizin zu mischen, um den therapeutischen Effekt zu verstärken. Eines Tages wurden der Honig und der Knoblauch weggelassen und stattdessen ein paar Teelöffel Rohrzucker hinzugefügt, um die Säure der Limette zu neutralisieren. Als nächstes kam das Eis hinzu und schon trennte die einstige Medizin nichts mehr vom heutigen Caipirinha.

Eine Erfolgsgeschichte: der Caipirinha.

Lange Zeit war Caipirinha nur innerhalb Brasiliens ein Star. Mittlerweile kennt man den erfrischenden Cocktail aber auf der ganzen Welt. Dies hat vor allem mit der internationalen Distribution von Cachaça zu tun, die in den letzten Jahren vorangetrieben wurde. Der Name Caipirinha lässt sich vom Wort Caipira ableiten. Caipirinha ist die Diminutiv-Form des Wortes, welches so viel wie „jemand vom Land“ bedeutet. In Brasilien wird die Bezeichnung „caipirinha“ aber so gut wie ausschließlich für den Cocktail benutzt.

Vor allem in Brasilien findet man viele Cachaça-Cocktails, die sich Caipirinha nennen. Obwohl diese oft gar keine Limette beinhalten, wurde der „Caipirinha“ in dessen Heimatland zum Synonym verschiedenster Cachaça-Cocktails. Eigentlich ist der Cocktail-Name aber geschützt und darf nur für die Caipirinhas benutzt werden, die tatsächlich Limette und Cachaça beinhalten.

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