• A wie Appellation d'Origine Contrôlée - Champagner ABC - Urban Drinks

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A wie Appellation d’Origine Contrôlée (AOC)

Appellation d’Origine Contrôlée lässt sich mit "kontrollierte Herkunftsbezeichnung" übersetzen. Dieser Titel wird erst mit der Erfüllung einiger Bedingungen vergeben. Er bezieht sich ausschließlich auf einige bestimmte landwirtschaftliche Erzeugnisse aus Frankreich und der Schweiz. Neben Champagner gehören dazu auch andere Weine, Käse, Butter, Olivenöl und Calvados. Die AOC-Rechte werden vom Institut national des appellations d'origine des vines et des eaux-de-vie (kurz INAO) erteilt. Dieser Status setzt seit 1927 unter anderem voraus, dass ein Schaumwein weltweit nur die Bezeichnung Champagner tragen darf, wenn er in der Champagne hergestellt wurde, auf ebenda geernteten Trauben basiert und einen bestimmten Herstellungsablauf durchlaufen hat. Wird der entsprechend geschützte Name genutzt, wenn diese Kriterien nicht getroffen werden, ist dies verboten. Gerade im Falle von Champagner kommt es regelmäßig zu Rechtsstreitigkeiten, da der Begriff oft großzügig verwendet wird. So musste sich der Discounter ALDI in einem Streit um die Namensrechte für sein Produkt Champagner-Sorbet gegenüber dem Comité Interprofessionnel du Vin de Champagne (CIVC) geschlagen geben. Die Vereinigten Staaten fallen des Öfteren ins Visier des CIVC, da der Begriff "champagne" dort in der Regel allgemein für Schaumwein jeglicher Art verwendet wird, was nicht AOC-gemäß ist. Die geschützte Herkunftsbezeichnung ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass der Name der Champagne und deren Schaumweine weltweit ein unangetastet hohes Ansehen genießt.

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