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Plymouth Gin, schon Alfred Hitchcock wusste ihn zu schätzen

Winston Churchill, Franklin Roosevelt und Alfred Hitchcock hatten ihn im Haus. In meiner Vorstellung sitzen die berühmten Herren mit ihrem Glas Plymouth Gin in großen, ledernen Ohrensesseln, während sie über weltbewegende, oder wie in Hitchcocks Fall: kulturbewegende Ideen, nachgrübeln. In Zeiten der gepflegten Hausbarkultur, durfte eine Flasche des berühmten Plymouth Gin nicht fehlen. Schon damals war es seine besondere Weichheit, die ihn, weit über die Grenzen seines Herkunftslandes Großbritannien, bekannt machte. Heute ist der Plymouth Gin, wie seine prominenten Genießer, ein Klassiker. Seit 1793 wird der Gin in Plymouth in der Grafschaft Devon hergestellt. Die Destillerie ist eine hochgeschätzte Institution. Man hat Erfahrung und weiß, was man tut. Das ist ein Teil des Geheimnisses, des wunderbaren, großen Plymouth Gin. Ein weiterer Teil ist das besonders reine Wasser des Dartmoor Nationalparks, das für die Herstellung des Gins verwendet wird. Oder auch der Duft von Wacholder, Orangenschalen, Zitrone und Getreide, der einem gleich nach dem Öffnen der Flasche entgegen strömt.

Plymouth Gin darf sich nur ein Gin nennen, der auch wirklich aus Plymouth ist

Wenn ein Name so groß wird, wie im Fall des Plymouth Gin, gibt es schnell Nachahmer, die versuchen ihr Produkt auch mit einem Namen zu schmücken, der für große Qualität steht. Um dies zu verhindern und zu gewährleisten, dass der Gin-Freund auch wirklich einen echten Plymouth Gin kauft und keinen Gin, der sich nur mit falschen Lorbeeren schmückt, ist die Bezeichnung Plymouth Gin inzwischen geschützt. Nur ein Gin, der tatsächlich in der berühmten Destillerie in Plymouth hergestellt wurde, darf sich noch Plymouth Gin nennen. Damit haben sich die Briten einer Bewegung angeschlossen, die vor allem durch viele italienische Feinschmecker Produkte bekannt wurde. Es gibt unterschiedliche Formen dieser gesetzlich geschützten Bezeichnungen. Plymouth Gin, ist eine sogenannte geschützte Ursprungsbezeichnung. Diese besagt, dass Erzeugung, Verarbeitung und Herstellung eines Produkts in einem bestimmten geographischen Gebiet und nach einem anerkannten und festgelegten Verfahren erfolgen müssen, um den Namen tragen zu dürfen.

Plymouth Gin und die Entstehungsgeschichte des Gin

Eine Bezeichnung, die dem Genießer von Plymouth Gin das gute Gefühl gibt, zu wissen, was er trinkt. Das war leider nicht immer so. In der Entstehungszeit des Gin, um 1700, konnte sich beinahe jeder Getreide-Schnaps Gin nennen. Ohnehin hatte der Gin in der damaligen Zeit keinen guten Ruf. Da Gin in dieser Zeit teilweise günstiger als Brot verkauft wurde, stiegt der Konsum in den unteren Schichten der Bevölkerung auf ein sehr ungesundes Maß. In Großbritannien sprach man sogar von einer Gin-Epidemie.

Mit Plymouth kam der Gin zu Ruhm

Der gemeine Gin von damals war natürlich nicht zu vergleichen mit Plymouth Gin, der heute von Genießern auf der ganzen Welt geschätzt wird. Hersteller, wie die Plymouth Destillerie haben mit großer Sicherheit auch viel zu dem guten Ruf und der großen Verehrung des Getränks beigetragen, in dem sie ausschließlich Produkte von allerhöchster Qualität produzieren. Ein Aufwand, der sich aus dem Plymouth Gin herausschmecken lässt und mit jedem Schluck den Gaumen des Genießers streichelt.

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