Rum-Cocktails

Mojito

Mojito

  • 4 cl Rum (weiß)
  • 3 cl Limettensaft
  • 6 Minzzweige
  • 2 TL Zucker
  • Soda

Minzblätter, Zucker und Limettensaft in einem Glas mit einem Stößel zerstoßen. Einen Spritzer Soda dazugeben, mit Eis füllen, Rum darüber gießen und mit Soda auffüllen. Der Mojito ist ein klassischer Cocktail aus Kuba, der in seiner Urform bereits von dem englischen Freibeuter Francis Drake getrunken wurde, um seine Magenbeschwerden zu lindern. Eine noch besser geeignete Minzart als die Pfefferminze ist hier die sogenannte Hain-Minze oder Hemingway-Minze (der berühmte Autor war ebenfalls ein großer Mojito-Liebhaber).

Daiquiri

Daiquiri

  • 4,5 cl Rum (weiß)
  • 2,5 cl Limettensaft
  • 1,5 cl Zuckersirup

Alle Zutaten in einen mit Eis gefüllten Cocktailshaker geben und gut durchschütteln. Anschließend in ein gekühltes Martiniglas abseihen. Der Daiquiri kann nach Belieben mit pürierter Frucht und Fruchtsirup ausgebaut werden. Der Cocktail wurde stark populär, als zahlreiche Amerikaner zu Zeiten der Prohibition nach Kuba reisten, um dort Alkohol konsumieren zu können. Sowohl Hemingway als auch Präsident Kennedy zählten den Daiquiri zu ihren Lieblingsdrinks.

Mai Tai

Mai Tai

  • 4 cl Rum (weiß)
  • 2 cl Rum (dunkel)
  • 1,5 cl Orange Curaçao
  • 1,5 cl Orgeat (Mandelsirup)
  • 1 cl Limettensaft

Alle Zutaten auf Eis im Cocktailshaker mixen und in ein Highball-Glas abseihen. Nach Belieben garnieren. Es handelt sich hierbei um einen der erfolgreichsten Cocktails aller Zeiten. Er wurde von Victor Bergeron alias Trader Vic laut eigener Aussage 1944 in San Francisco entwickelt. Der Name entstand, als seine Freunde aus Tahiti ausriefen: Mai Tai Roa Ae, also „nicht von dieser Welt - das Beste!“

Piña Colada

Piña Colada

  • 3 cl Rum (weiß)
  • 3 cl Kokosmilch
  • 9 cl Ananassaft

Die Zutaten mit Crushed Ice im Mixer verrühren und in ein gekühltes Hurricane-Glas geben. Der Drink kann nach Belieben garniert werden. Tropisch wäre hier das Thema, also Ananasstücke, Physalis und Cocktailkirsche. Manche Bartender bringen zusätzlich Sahne im Piña Colada unter, aber das kommt auf den persönlichen Geschmack an. Außerdem muss hierfür nicht der beste Rum verwendet werden, da er lediglich die Basis gegenüber den anderen Zutaten bildet.

Planter's Punch

Planter's Punch

  • 4,5 cl Rum (dunkel)
  • 3,5 cl frischer Orangensaft
  • 3,5 cl Ananassaft
  • 2 cl Zitronensaft
  • 1 cl Grenadine-Sirup
  • 1 cl Zuckersirup
  • 3 oder 4 Spritzer Bitter

Alle Zutaten außer der Grenadine und dem Bitter in einen mit Eis gefüllten Cocktailshaker geben und gut schütteln. In ein großes mit Eiswürfeln gefülltes Glas geben, Grenadine hinzufügen, mit Bitter bespritzen und einer Ananasscheibe und Cocktailkirsche garnieren. Der Cocktail ist angeblich im Planters Hotel in Charleston im US-Bundesstaat South Carolina entstanden, stammt aber wohl eigentlich aus Jamaika.

Zombie

Zombie

  • 4 cl Rum (weiß)
  • 4 cl Rum (dunkel)
  • 4 cl Ananassaft
  • 4 cl Orangensaft
  • 4 cl Apricot-Brandy oder Orangenlikör
  • 2 cl Zitronensaft
  • 2 cl Overproof-Rum
  • einige Spritzer Grenadine

Alle Zutaten bis auf den Overproof-Rum in einem mit Eis gefüllten Cocktailshaker gut durchmixen und in ein Highball-Glas abseihen. Den Overproof-Rum dazugeben und nach Belieben garnieren. Diesen Cocktail unbedingt mit Vorsicht genießen! Die fruchtigen Säfte täuschen über den hohen Alkoholgehalt des Zombies hinweg, der seinen Namen von seiner gravierenden Wirkung erhielt. In der Regel servieren Bartender einem Gast daher maximal zwei Zombies.

Hurricane

Hurricane

  • 4 cl Rum (braun)
  • 2 cl Rum (weiß)
  • 6 cl Orangensaft
  • 3 cl Ananassaft
  • 3 cl Maracujanektar
  • 2 cl Zitronensaft

Alle Bestandteile zusammen mit Crushed Ice in einem Cocktailshaker mixen und in ein mit Crushed Ice gefülltes Hurricane-Glas abseihen. Der Hurricane entstand, als Kneipenbesitzer Pat O'Brien in New Orleans in den 40er Jahren einen eher unbeliebten Rum loswerden musste. Er mixte ihn mit Fruchtsäften, die seinen Geschmack übertünchten. Der Drink wurde zum Hit und ist heute ein echter Cocktail-Klassiker.

Cuba Libre

Cuba Libre

  • 5 cl Rum (weiß)
  • 1 cl frischer Limettensaft
  • Cola zum Auffüllen

Alle Zutaten in ein Glas geben und mit einer Limettenspalte garnieren. Ein klassischer Longdrink, der etwa zum Ende des 19. Jahrhunderts im Anschluss an den Spanisch-Amerikanischen Krieg entstand. Mit ihm zelebrierten Kubaner und amerikanische Soldaten die Befreiung Kubas von der spanischen Kolonialherrschaft, indem die Kubaner den Rum und die Limette zur Verfügung stellten und die Amerikaner die Cola.

Von Seefahrern und Rum Cocktails

Kaum eine Spirituose ist so vielseitig in Cocktails einsetzbar wie Rum. Und kaum eine andere Spirituose ruft so viele Piraten und Seefahrer Geschichten in unseren Köpfen wach wie Rum. Das flüssige Gold gehört zu einer echten Seeräubergeschichte wie die Prinzessin zum Prinzen. Tatsächlich bekamen Matrosen im 18.Jahrhundert ihr Wasser häufig mit einem Schuss Rum serviert. Hauptsächlich allerdings, um die Haltbarkeit des Wassers zu erhöhen. Denn das Konservieren der Verpflegung stellte in der damaligen Zeit oft eine Schwierigkeit dar. Es bleibt eine Vermutung, ob die Seeräuber möglicherweise auch die Erfinder des ersten Rum Cocktails waren. Vorstellbar wäre es, dass die wilden Plünderer schon damals ihren geliebten Rum mit exotischen Früchten mischten, wenn sie in den Genuss des Landurlaubes kamen. Vielleicht ist aber noch wahrscheinlicher, dass es die Einwohner der Karibik selbst waren, die ihren Rum mit heimischen Früchten vermengten.

Rum ist der große Klassiker der Mischkultur

Heute sind die Cocktailvariationen, die sich mit der Seemanns-Spirituose mischen lassen, unzählbar. Viele der ganz großen klassischen Cocktails werden mit Rum gemixt, unter ihnen unsterbliche Cocktail Größen wie der Long Island Iced Tea, der Daiquiri, der Mai Tai, die Pina Colada und der Zombie, für den sage und schreibe drei verschiedene Rumsorten verwendet werden. Wem der Zombie doch etwas zu stark ist, dem liegt vielleicht eher ein Mojito. Frisch und unaufdringlich im Geschmack ist dieser Cocktail ideal, um zum Beispiel an einem heißen Sommernachmittag genossen zu werden. So vielfältig sind die Möglichkeiten, die man mit Rum hat, dass es wohl für jede Gelegenheit den passenden Rum Cocktail gibt.

Cocktails, die Geschichte machten

Der Daiquiri kam übrigens mit Hilfe eines großen Schriftsteller zu Weltruhm. Kein Geringerer als Ernest Hemingway war es, der den Cocktail in der Bar „El Floridita“ in Havanna auf Kuba regelmäßig trank. Heute sitzt in der immer noch existierenden Bar eine Bronzestatue Hemingways, der noch immer regelmäßig ein Daiquiri serviert wird. Die Bar gilt heute als der Erfinders dieses Rum Cocktails. Wobei sich die Experten immer wieder streiten, wer den Rum Cocktail nun tatsächlich als Erster mischte. Doch zerbrechen wir uns nicht den Kopf über derlei Nichtigkeiten. Entscheidend ist schließlich nicht wer, sondern dass der Daiquiri erfunden wurde. Und noch viel wichtiger sind die Zutaten, die für dieses großartige Rum Mischgetränk verwendet werden. Immer ist es die Qualität des Rums und der anderen Zutaten, die am Ende über den guten Geschmack des Getränks entscheiden.

Viel Spaß beim Rum-Stöbern

Rum ist nicht gleich Rum, soviel steht fest. Wenn Sie einen Rum Cocktail mixen, sollten Sie immer auf die Qualität der Spirituose achten. Kein noch so frischer Fruchtsaft kann den Geschmack eines schlechten Rums überdecken. In unserem Sortiment finden Sie großartige Marken, bei deren Auswahl wir immer vor allem auf die Qualität achten. Ob Sie dann eher einen der großen Klassiker bevorzugen, oder doch die jungen Marken für sich entdecken, bleibt ganz Ihnen überlassen. Kein Gaumen gleicht dem anderen. Genießen Sie ihren Rum ganz so, wie es Ihnen gefällt. Wir wünschen Ihnen einfach: Viel Spaß beim Rum-Stöbern und Mixen.

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