Gin-Cocktails

Dry Martini

Dry Martini

  • 6 cl Gin
  • 1 cl trockener Vermouth

Den Gin (am besten Dry Gin) und den trockenen Vermouth in ein Mixglas mit Eiswürfeln geben und gut verrühren. In ein gekühltes Martini-Glas abseihen. Mit einem Spieß mit drei schwarzen Oliven garnieren. Für einen sogenannten Dirty Martini einfach 5 cl Gin, 1 cl trockenen Vermouth und nach Belieben 1-3 Barlöffel Olivenlake miteinander verrühren. Ebenfalls in ein gekühltes Martini-Glas abseihen und mit einem Olivenspieß garnieren.

Negroni

Negroni

  • 3 cl Gin
  • 3 cl roter Vermouth
  • 3 cl Campari

Alle Zutaten in ein mit Eiswürfeln gefülltes Tumbler-Glas geben, verrühren und mit Orangenschale garnieren. Es empfiehlt sich, einen süßen Vermouth zu verwenden. Beim Gin wäre es ratsam, eine London-Dry-Variante zu wählen. Der Negroni entstand nach dem Vorbild des Americano. Hierbei handelt es sich um einen italienischen Cocktail, der sich zu gleichen Teilen aus Campari und rotem Vermouth zusammensetzt und mit etwas Soda abgespritzt wird.

Tom Collins

Tom Collins

  • 4,5 cl Old Tom Gin
  • 3 cl frisch gepresster Zitronensaft
  • 1,5 cl Zuckersirup
  • 6 cl Soda

Der Cocktail wird direkt im Glas zubereitet. Den Old Tom Gin, Zitronensaft und Zuckersirup in einem mit Eiswürfeln gefüllten Collins-Glas verrühren. Anschließend mit dem Soda auffüllen. Mit einer Zitronenscheibe und einer Cocktailkirsche garnieren. In seinen Bestandteilen gleicht der Tom Collins im Grunde fast einem Gin Sour. Der entscheidende Unterschied ist der verwendete Gin: Bei einem Gin Sour wird Dry Gin verwendet, beim Tom Collins ausschließlich lieblicher Old Tom Gin.

Gimlet

Gimlet

  • 5 cl Gin
  • 1 cl Zuckersirup
  • 1 cl gesüßter Limettensaft

Zutaten mit Eis in einem Cocktailshaker mixen und in ein gekühltes und mit Eiswürfeln gefülltes Tumbler-Glas abseihen. Abschließend mit einer Limettenscheibe garnieren. Der Gimlet ist gewissermaßen die Gin-Variante des auf Rum basierenden Daiquiris und entstand, als ein Marinearzt die Besatzung präventiv vor Skorbut schützen wollte, indem er die Gin-Rationen mit Limettenlikör anreicherte.

Vesper

Vesper

  • 6 cl Gin
  • 2 cl Vodka
  • 1 cl Vermouth

Zutaten mit Eis in einem Cocktailshaker gut mixen und in eine gut gekühlte Champagnerschale abseihen. Mit einem dünnen Stück Zitronenschale garnieren. Der Vesper Martini geht auf keinen Geringeren als Ian Fleming zurück, der die "James Bond"-Romane schrieb. Im Band "Casino Royale" erklärt der Geheimagent einem Bartender bei der Bestellung, wie der Drink zubereitet werden soll. Er ist benannt nach Bonds großer Liebe, Vesper Lynd.

Aviation

Aviation

  • 4,5 cl Gin
  • 1,5 cl Zitronensaft
  • 1,5 cl Maraschino-Likör
  • 2 Spritzer Crème de Violette

Alle Zutaten in einem mit Eis gefüllten Cocktailshaker gut durchschütteln und in ein Martini-Glas abseihen. Mit einer Cocktailkirsche garnieren. Der Drink erhält seinen Namen („Luftfahrt“) daher, dass er leicht bläulich schimmert und dadurch eine Himmelsoptik erhält. Dieser Effekt kommt durch den Einsatz von Crème de Violette zustande. Da der Likör schwer zu finden ist, lassen viele Bartender ihn mittlerweile bei der Zubereitung aus.

Pink Lady

Pink Lady

Den Gin (am besten Dry Gin), die Grenadine und das Eiweiß in einem mit Eis gefüllten Cocktailshaker für etwa 20 Sekunden sehr gründlich mixen und in ein Martini-Glas abseihen. Mit einer Cocktailkirsche garnieren. Um den Geschmack bei Bedarf noch etwas mehr auszubauen, empfiehlt es sich, einige Spritzer frischen Zitronensafts hinzuzufügen. Es gibt auch einige Bartender, die zusätzlich Applejack verwenden, einen charakteristischen Apfelschnaps.

Last Word

Last Word

  • 3 cl Gin
  • 3 cl Limettensaft
  • 3 cl grüner Chartreuse
  • 3 cl Maraschino-Likör

Zutaten auf Eis gut mixen und in ein Martini-Glas, das nicht mit Eiswürfeln gefüllt ist, abseihen. Der Drink entstand in Detroit zu Zeiten der Prohibition. Er war lange Zeit in Vergessenheit geraten und wurde erst 2004 in Seattle wiederbelebt. Trotz seines eigentlichen Geburtsortes wird der milchig grüne Cocktail als Seattle-Drink bezeichnet, da die Stadt den Spitznamen "Smaragdstadt" trägt.

Bijou

Bijou

  • 4 cl Gin
  • 4 cl grüner Chartreuse
  • 4 cl roter Vermouth
  • 1 Spritzer Orange Bitter

In einem Mixerglas mit Eis verrühren und anschließend in ein gekühltes Martini-Glas abseihen. Mit einer Zitronenschalespirale garnieren. Der Name Bijou bedeutet "Juwel" auf Französisch. Der Drink hat diesen Namen erhalten, weil er die Farben dreier verschiedener Edelsteine in sich kombiniert: weißer bzw. klarer Gin für Diamanten, roter Vermouth für Rubine und grüner Chartreuse für Smaragde.

Gibson

Gibson

  • 6 cl Gin
  • 1 cl Vermouth

Zutaten in einem mit Eis gefüllten Shaker gut verrühren und in ein eisgekühltes Martini-Glas abseihen. Mit einer eingelegten Perlzwiebel garnieren. Diese etwas andere Variante eines Dry Martinis entstand aus einer kleinen Notsituation heraus. Life-Illustrator Charles Dana Gibson gönnte sich im New York Players Club regelmäßig Dry Martinis, bis dem Bartender eines Tages die Oliven ausgingen und er stattdessen eine eingelegte Perlzwiebel verwendete und den Drink Gibson taufte.

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